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Veröffentlicht am 07.02.2010, 12:45 Uhr     Druckversion
Spannender Landesparteitag (LPT) in Neumünster am 6. Februar 2010

Heide Simones spricht auf dem LPT, Foto: Karsten Stühmer Eine Vertreterin des Ortsvereins Steinfeld-Ulsnis nahm am LPT in Neumünster teil. Der Eggebecker Antrag auf Unterbrechung des LPT mit Ziel Neuwahl des Landesvorstandes - noch von der Presse hoch angepriesen als wegweisender Antrag - erhielt kaum Beachtung und erlitt eine große Schlappe bei der Abstimmung.
Siegmar Gabriel betonte u. a. in seinem Beitrag, dass die Wählerinnen und Wähler die SPD in die Opposition gewählt haben. Siegmar betonte, dass die SPD sich nicht in die politische Mitte hinbegeben müsse. Die Mitte müsse zu uns kommen. Er betonte, dass die Mitte kein fester Ort sei, sondern eine Deutungshoheit, die wieder links werden müsse.
Viel Mut machte Heide Simonis mit ihrem Redebeitrag und betonte, dass die SPD aus einer Düsternis in den konstruktiven Mitgliederrunden bewiesen hat, dass wir es schaffen können. Unsere Partei sei manchmal nervig und zickig, dass man sie umbringen könnte.
Ralf Stegner hielt eine sehr ehrliche und kämpferische Rede, sparte nicht an Kritik mit uns als Partei, übte aber auch Kritik an seiner Person.
In einigen Wortbeiträgen wurde die Rückkehr zur eigenen Stärke durch die Besinnung auf die soziale Gerechtigkeit und auf eine gesunde Streitkultur gefordert.
Einen großen Raum nahm die Diskussion zum Thema Urwahl und Trennung von Amt und Mandat. Der Leitantrag wurde angenommen und erhielt nur eine einzige Gegenstimme. Außerdem soll in Projektgruppen parteiweit und basisnah die politische Zukunft der SPD in SH erarbeitet werden.
Leider konnten aus Zeitgründen die umfangreichen gesellschaftspolitischen Anträge auf dem LPT nicht mehr behandelt werden und die Delegierten überwiesen diese an den Landesparteirat, woran auch Mitglieder eingeladen sind.

Homepage: SPD Steinfeld-Ulsnis


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