SPD-Kreisverband Schleswig-Flensburg

 
Heute 09.09.2010
Flensburg, 16:00 Uhr
Jubilarerhrung - Bergmühle, Ne...

Tarp, Landgasthof, Bahnhofstr. 1, 19.00 Uhr
Kreisverbandsausschuss zur Vor...

Flensburg, 19:00 Uhr
Vierte Flensburger Runde mit T...

Pellworm, Ebi´s Kartüffel-Köck, Kurzentrum, 20:00 Uhr
Klönschnack-Abend mit der SPD...

Kreisbüro
Königsstraße 4
24837 Schleswig
Tel.: 04621-27110
Fax: 04621-29345
E-mail: kv-schleswig-flensburg@spd.de

Büroöffnungszeiten:
Mo + Do. 08:30-12:00 und 13:00-17:00
außerhalb der Öffnungszeiten Termine nach Vereinbarung
Webmaster

Andreas Pauls E-Mail

Arbeitsgemeinscht 60 plus
Links
Links
Veröffentlicht am 09.03.2010, 18:44 Uhr     Druckversion
Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes Schleswig-Flensburg besuchten NDR Studio in F

NDR Studio Flensburg: Klein, aber oho!
Auf seiner letzten Klausur hatte der SPD-Kreisvorstand beschlossen, eine größere Reichweite der Pressemitteilungen zu erlangen. Hierfür wurde der Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit, Jörg Joosten aus Tolk, beauftragt einen Kontakt herzustellen zum Hörfunk und Fernsehen. Zusammen mit dem amtierenden SPD-Kreisvorsitzenden Ralf Wrobel aus Brebel, besuchte Joosten nun das Studio des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Flensburg. Einleitend zeigte Joosten eine fast 20 Jahre alte NDR Publikation über das Studio Flensburg, welches den Titel hatte: Klein, aber oho! Dass dieser Titel nicht übertrieben war, davon konnten Joosten und Wrobel sich im fast 2-stündigen Gespräch mit dem Studioleiter des NDR Studios Flensburg, Werner Junge, überzeugen.
„Wir haben seit dem 12. November 1950 in Flensburg Hörfunkbeiträge produziert. 1951 war das Jahr in dem begonnen wurde, ganze Sendungen (wie "Vun Binnenland & Waterkant") für Schleswig-Holstein - also regionalisiert- auszustrahlen. Die Brückenfunktion nach Dänemark war vom ersten Tag an und ist bis heute eine Aufgabe des Studios. Das Ziel und Auftrag - und das ist halt das Besondere - haben sich in Kern seit 1950 nicht verändert. Zu der Zeit war das Studio Flensburg noch Bestandteil des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), aus dem später der NDR und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wurden. Es war eine politische Entscheidung das Studio in der Grenzregion Deutschlands nach Dänemark zu betreiben, weil das Zusammenleben von Deutschen und Dänen nicht immer so problemlos war wie es heute ist“, so Junge.
Nach dem 2.Weltkrieg bekam Deutschland auf einer Konferenz kaum noch Mittelwellenfrequenzen und -sender mit großer Reichweite zugeteilt, wie sie in Deutschland und Europa vor dem 2.Weltkrieg Standard in der Rundfunkversorgung waren, so das in Deutschland der UKW-Rundfunk Einzug hielt mit all seinen Vor- und Nachteilen, so Junge weiter. Durch die auf Sichtweite begrenzte Reichweite der UKW-Sender war es möglich geworden eine Regionalisierung im Rundfunk einzuführen.
„Hier bei uns auf dem flachen Land schaffen wir es mit den UKW-Sendern Flensburg (89,6 MHz) und Sylt (90,9 MHz), mit unserer regionalen Berichterstattung aus dem Studio Flensburg fast den gesamten Landesteil Schleswig zu erreichen. Ich weiß, dass es südlich von Husum schwer ist uns zu empfangen. Wir berichten 3-mal am Tage aus dem Studio in Flensburg. Dann wird das Programm von NDR 1 Welle Nord auseinander geschaltet und zwar um 10:30Uhr für die Veranstaltungstipps und jeweils um 12:30Uhr und 16:30Uhr für die Regionalnachrichten aus der Region“, so Werner Junge weiter.
Aktuell arbeiten im Studio Flensburg 10 Mitarbeiter, die aber auch Beiträge aus der Region für andere ARD-Rundfunkanstalten und seit 2000 auch für das Fernsehen produzieren. Eine der heutigen Aufgaben des NDR Studio Flensburg sei es, so Junge weiter, den öffentlich, rechtlichen Rundfunkauftrag zu erfüllen und eine starke regionale Präsenz zu gewährleisten trotz nicht steigender Finanzmittel. Die regionale Präsenz ist heute im Rundfunkbereich in Schleswig-Holstein ein Alleinstellungsmerkmal des NDR. Dies bietet kein privater Rundfunkanbieter in Schleswig-Holstein. Es gibt seit 1982 insgesamt 4 weitere Studios des NDR in Schleswig-Holstein und zwar in Heide, Norderstedt, Lübeck und Kiel. Kiel ist auch seit 1970 Sitz des Landesfunkhauses des NDR in Schleswig-Holstein und strahlt seit 1981 das Landesprogramm des NDR die „Welle Nord“ aus. Es gelte, so Junge, die Stärkung der dezentralen Struktur sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehbereich fortzusetzen. Der NDR arbeite, so Junge, gegen den in vielen Firmen üblichen Trend, in dem der NDR sein Engagement in der Region und Fläche ausweitet.
„Zur Stärkung des Programms wurde und musste eine Änderung des Musikprogramms durchgeführt werden. Dies war für einige Mitarbeiter/innen und Hörer/innen ein harter Schritt, aber unbedingt notwendig, um eine größere Anzahl von Rundfunkhörern für das Programm von NDR 1 Welle Nord zu begeistern. Unser klares Ziel ist es, das das Programm von NDR 1 Welle Nord in Schleswig-Holstein das meist gehörte Rundfunkprogramm wird“, so Junge abschließend.

Homepage: SPD-Amtsverband Südangeln


Kommentare
Keine Kommentare
 
Infos aus Europa
Für uns im Landtag

Sönke Rix, MdB
Bundespolitische Infos




Links

 



Links